Pfingstlager 2014 "Ein eiliges Experiment"

von Christiane Darr (Kommentare: 0)

18 Teilnehmer reisten aus der Diözese Magdeburg zum Pfingstzeltlager der Malteser Jugend in die Diözese Hildesheim. Nach einer ca. 1 ½ stündigen Fahrt kamen wir in Uetze, in der Nähe von Peine an und entluden zuerst das viele Gepäck und die Lagershoputensilien. Die Zelte und unsere Jurte waren mit der kräftigen Unterstützung unserer Kinder in Windeseile aufgestellt und konnten bezogen werden.

Dann ging auch schon das Programm los. Auf der Bühne trafen sich die beiden gegensätzlichen Menschencharaktere des Lagers, „Eile“ und „Weile“, das erste Mal im „Café Zeitlos“. Weile versuchte Eile davon zu überzeugen, dass es sich gemütlich viel einfacher lebt, während Eile nur an die ganze verlorene Zeit denken musste.

In den folgenden Tagen führten die Beiden alle Kinder durch das Lager. Es gab Großgruppenspiele, Workshops und freie Zeit zum Spielen, die die Kinder meist im Sand, auf dem Fußballplatz oder am abends am Lagerfeuer verbrachten.

Der Höhepunkt aber war der Sonntag. Am Vormittag feierten die Lagerteilnehmer einen Pfingstgottesdienst mit dem Jugendseelsorger der Malteser Jugend Hildesheim. Am Nachmittag, wurde wegen der enormen Hitze mit 35 Grad Celsius, eine riesige Wasserschlacht und der Nominierung im Rahmen der "Cold Water Challenge" veranstaltet. Jeder einzelne der ca. 150 Teilnehmer machte mit. Zum Abschlussabend fanden sich alle Teilnehmer im Essensbereich ein. Es wurden die Spiele des Vortages ausgewertet und jede Gruppe bekam Süßigkeiten als Belohnung. Nach einigen Abschlussspielen kam man zu der Rubrik „der beste Eumeldienst“. Der Eumeldienst reinigt die Toiletten und Duschen. Jede teilnehmende Diözese musste dies ein Mal tun. Zu unserer Überraschung wurde die Diözese Magdeburg als bester Eumeldienst gekürt und bekam einen kräftigen Applaus.

Der letzte Morgen begann mit einer kleinen gewittrigen Überraschung. Die Jungen in der Jurte konnten einen Fluss beobachten, der zur einen Seite des Zeltes herein und zur anderen Seite wieder hinaus floss. Es regnete für eine Stunde sehr stark, doch dann hatten wir bestes Wetter zum Abbau.
Nachdem alles Material wieder verstaut war, machten wir uns auf den Rückweg, den die meisten schlafend verbrachten. Wir freuen uns sehr auf das nächste Zeltlager und hoffen wieder auf eine rege Beteiligung. Alexander Al-Masri, Stellv. Diözesanjugendsprecher und Gruppenleiter

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